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Back to basics: Weg mit der Wimpernzange.

Back To Basics

Es ist noch gar nicht so lange her, dass ich mir meine erste Wimpernzange gekauft habe. Und danach eine zweite. Irgendwas muss ja dran sein, dass jeder verrückt danach ist, seine Wimpern nach oben zu biegen. Dachte ich zumindest. Da meine Wimpern aber so störrisch sind, dass ich mir das Biegen sparen kann, wenn ich normale Mascara verwende, stieg ich vor wenigen Wochen auf die wasserfeste Variante um … und erkenne mich seitdem nicht wieder.

Mein Gesicht hat einen ganz anderen Ausdruck.

Und ich frage mich mittlerweile, bin das noch ich (, sind das wirklich meine Augen)? Passt das überhaupt zu mir und müssen es denn wirklich zwingend geschwungene Wimpern sein? Denn ja, ich liebe es mich zu schminken, aber irgendwie ist mir das doch alles einen Tick zu viel.

Zweifelnd und verunsichert klickte ich mich die Tage letztendlich durch meine Pinterest Boards, um mir all die Beauty-Looks anzusehen, die ich mir abgespeichert habe. Getrieben von der Entschlossenheit, etwas zu ändern. Ich brauchte eben nur noch die Bestätigung, um meine Entscheidung vor mir selbst zu rechtfertigen. Und was soll ich sagen? Ich hatte Glück. All die Bilder und Makeups, die ich bewundere, waren fern davon Wimpern gebogen und übertrieben in den Fokus zusetzen. Stattdessen sah ich wenig bis kaum getuschte Wimpern.

Ich würde sagen, die Wimpernzange hat für mich ausgedient, besonders in Kombination mit wasserfester Mascara. Und theoretisch könnte ich mir den zusätzlichen Schritt demnächst gänzlich sparen … bis auf zwei kleine Ausnahmen! Gebogene Wimpern an makeup-freien Tagen sind meine Geheimwaffe, um wacher und frischer auszusehen, genauso wie sie mich in traurigen Stunden und Tagen davor bewahren, wie ein Panda zu enden.

Gibt es Schritte, die ihr auch irgendwann aus eurer Routine gestrichen habt, weil sie einfach nichts für euch sind?

Das Bild oben zeigt mich mit ungebogenen Wimpern. 

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